Regression to the mean

Das ist eine dieser Sache, die man kennt, aber dann doch nicht richtig verinnerlicht hat. Das Phänomen geht wie so einige statistische Konzepte auf Francis Galton zurück, dem Begründer der Differentiellen Psychologie, dem eine Vielzahl an Entdeckungen zugeschrieben werden (unter anderem die Daktyloskopie, der erste Wetterbericht, wisdom of the crowd). Galton protokollierte minutiös die Größe von Eltern und ihren Kindern und trug dabei eine Vielzahl an Werten zusammen. Bei der Auswertung erkannte er dann, dass große Eltern tendenziell auch größere Kinder hatten, diese aber nicht so groß wurden wie sie selbst - sie lagen näher an der Mitte, was dem Phänomen auch seinen Namen einbrachte. Es gab eine Menge verwirrender Theorien, wie die Regression zur Mitte eintritt (für eine ausführlichere Darstellung siehe “How not to be wrong”, Ellis). Wir wissen das es kein ursächliches Phänomen ist, sondern immer dann auftritt, wenn es einen korrelativen Zusammenhang gibt sowie einen Zufallsprozess ontop. \sqrt[n]{k}

Fußnote 5 in [“The art of statistics”, Spliegelhalter][2]

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References

  • Chen, F. F., West, S. G., & Sousa, K. H. (2006). A comparison of bifactor and second-order models of quality of life. Multivariate Behavioral Research, 41(2), 189–225. https://doi.org/10.1207/s15327906mbr4102_5